Elterliche Verantwortung
Programm

Elterliche Verantwortung partnerschaftlich teilen – auch bei Trennung und Scheidung
Fachtagung, Donnerstag 26. Oktober 2006

Dialog und interdisziplinärer Austausch stehen im Zentrum der Tagung. Entsprechend offen ist die Form. Inputs und Diskussionsrunden wechseln sich ab. Die Gruppeneinteilung erfolgt am Tag selbst. Die Tagung wird musikalisch begleitet von Roland van Straaten (Blues Harp).

9 Uhr Empfang (bei Kaffee und Gipfeli)

9.30 Uhr Beginn Tagung

  • Dr. Ruth Reusser, Bundesamt für Justiz
  • Heidi Stutz, Büro BASS für Arbeits- und sozialpolitische Studien
  • Dr. Heidi Simoni, Marie Meierhofer-Institut für das Kind

11.15 Uhr Informations- und Diskussionsmarkt : Impulsbeiträge und Diskussion zu Forschungsresultaten, Praxisberichten, Teilaspekten des Themas.

Thema ExpertInnen Durchführungsort
Besuchsrecht Stefan Blülle (Leiter Abteilung Kindes- und Jugendschutz der Vormundschaftsbehörde Basel-Stadt) Sous-sol
Einfluss der familiären Rollenteilung Dr. Margret Bürgisser, Sozialwissenschafterin Grosser Saal
Häusliche Gewalt Claudia Meyer/Sylvie Becker Schrono (Co-Leiterinnen Frauenhaus Fribourg), Werner Huwiler (Berater mannebüro züri) Grosser Saal
Internationale Kindsentführung Marianne Galli-Widmer (Anwältin, Schweizerischer Dachverband für Mediation) Sous-sol
Kindesschutz Prof. Dr. Christoph Häfeli (Dozent, Konferenz der Kant. Vormundschaftsbehörden VBK) Fabrikstr. 2 E Raum vr 003
Alimentenzahlung Rose Nigg, Irene Jöhl, Margrit von Rotz (Schweizerischer Verband für Alimentenfachleute SVA) Grosser Saal
Kindesanhörung Prof. Dr. Alexandra Rumo-Jungo (Dozentin Juristische Fakultät Universität Fribourg) Sous-sol
Pflichtmediation Dr. Liselotte Staub (Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik der Universität Bern) Vorraum
Förderung elterlicher Verantwortung durch Mediation (Erfahrungen aus dem Projekt Bülach) Christoph Wieser (Mediator, Schweizerische Verein für Mediation) Edgardo Rosa (Mediator) Vorraum, Empore
Wie können Fachleute die Beteiligung der Kinder an der Reorganisation des Familienlebens unterstützen? Dr. Heidi Simoni, Diana Baumgarten, Gabriela Häfliger (Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen Marie Meierhofer-Institut für das Kind) Grosser Saal
Zielgruppenspezifische Grundlagen und Angebote: (zu) wenig bei den Vätern, zu viel bei den Müttern ! ? René Setz, RADIX Gesundheitsförderung Sous-sol


12.30-13.30 Uhr Stehlunch

13.30 Uhr Praxisbeispiele interdisziplinärer Zusammenarbeit, Gesetzesvorschlag


15 Uhr Diskussion in Gruppen
An Stelle einer Plenumsdiskussion wird in vier geleiteten Gruppen mit den ReferentInnen weiterdiskutiert.

16.15 Uhr Echoforum - Ausblick

Diese „Schlüsselpersonen“ werden ihre Beobachtungen und Eindrücke der Diskussion zusammenfassen und ihre Schlussfolgerungen und Hauptanliegen für die Weiterarbeit am Thema zum Ausdruck zu bringen.

17 Uhr Schluss der Tagung
anschliessend Apero für diejenigen, die weiter diskutieren und austauschen wollen


Tagungssprache
Die Tagung ist zweisprachig (Deutsch und Französisch). Es wird simultan übersetzt.

Kosten
Tagungsgebühr: 180 Franken
Inbegriffen sind Pausenerfrischungen, ein Stehlunch, und Tagungsunterlagen

Anmeldung
bis 16. Oktober 2006.
Die Tagung ist ausgebucht. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Tagungsleitung, siehe Kontakt.

Tagungsort
CZF (Christliches Zentrum Forsthaus), Fabrikstrasse 12, 3012 Bern

Anreise
Mit öV: Ab Hauptbahnhof Bus Nr. 11 bis Güterbahnhof
Mit dem Auto: A1, Verzweigung Weyermannshaus/Bern-Forsthaus